26 September 2026
· · Search
THE UNIVERSAL GASTRONOMY AUTHORITY
World Kitchen Journal
Picky Eating: 12 Tips for Relaxed Meals
The Kitchen
By Jean-Luc Moreau, the Technique desk · Suiza · 1 min ·

Picky Eating: 12 Tips for Relaxed Meals

Süssigkeiten o.ä. als Belohnung fürs Essen von Gemüse führen dazu, dass das Kind Gemüse als etwas Negatives wahrnimmt und Süsses als etwas Positives, das es nur bekommt, wenn es etwas "erledigt" hat.

Bekannte Gerichte geben dem Kind ein Gefühl von Sicherheit. Werden neue Lebensmittel zusammen mit vertrauten Speisen serviert, sinkt die Hemmschwelle für das Probieren des Neuen.

Wenn dein Kind bei der Essensplanung mitwirken darf, z.B. den Einkaufszettel zeichnet, oder beim Kochen mithilft, kann dies sein Interesse am Probieren neuer Lebensmittel steigern.

  1. Gib dir Zeit.

    Damit Picky Eaters zu Allesessern werden, braucht es Zeit und Geduld. Rechne eher mit Monaten und Jahren als mit Tagen und Wochen.

  2. Entferne alle Ablenkungen.

    Schalte den Fernseher aus, lege das Spielzeug weg und konzentriert euch auf die Mahlzeit.

  3. Zwinge dein Kind nicht zum Essen.

    Wenn es nicht will, zwinge dein Kind auch nicht, Neues zu probieren oder seinen Teller leer zu essen. Zwang kann eine negative Beziehung zu den Mahlzeiten schaffen. Nimm das Essen einfach weg, ohne das Essverhalten zu kommentieren.

  4. Erkundet zusammen neue Lebensmittel.

    Mit dem Essen spielt man doch. Gemeinsames Erkunden von neuen Lebensmitteln, sie berühren, daran riechen oder sie mal abschlecken, ohne sie gleich zu essen, kann Hemmungen abbauen.

  5. Gib nicht auf.

    Biete weiterhin neue Lebensmittel an, auch wenn sie zunächst abgelehnt werden, z.B. jeden Tag ein paar Erdbeeren in die Znüni-Box.

  6. Fange klein an.

    Biete das neue Lebensmittel in kleinen Portionen oder zusammen mit gewohntem Essen an.

  7. Wiederhole den Kontakt.

    Studien zeigen, dass Kleinkinder mindestens 8- bis 15-mal mit einem neuen Lebensmittel in Kontakt kommen müssen, damit sie es akzeptieren. Bei älteren Kindern kann es noch viel mehr Durchgänge brauchen, um ihnen das Lebensmittel schmackhaft zu machen.

  8. Gehe mit gutem Beispiel voran.

    Zeige deinem Kind, dass du selbst gerne abwechslungsreich isst. Kinder sind eher bereit, neue Lebensmittel zu probieren, wenn sie sehen, dass ihre Eltern sie geniessen.

  9. Verteile die Verantwortung.

    Der Elternteil, der kocht, entscheidet, wann und wo gegessen wird und was auf den Tisch kommt, das Kind darf entscheiden, ob, wovon und wie viel es essen will.

  10. Verwende Lebensmittel nicht als Bestechung.

    Süssigkeiten o.ä. als Belohnung fürs Essen von Gemüse führen dazu, dass das Kind Gemüse als etwas Negatives wahrnimmt und Süsses als etwas Positives, das es nur bekommt, wenn es etwas "erledigt" hat.

  11. Serviere Neues zusammen mit Vertrautem.

    Bekannte Gerichte geben dem Kind ein Gefühl von Sicherheit. Werden neue Lebensmittel zusammen mit vertrauten Speisen serviert, sinkt die Hemmschwelle für das Probieren des Neuen.

  12. Beziehe dein Kind mit ein.

    Wenn dein Kind bei der Essensplanung mitwirken darf, z.B. den Einkaufszettel zeichnet, oder beim Kochen mithilft, kann dies sein Interesse am Probieren neuer Lebensmittel steigern.

More The Kitchen